Sonntag, 10. April 2016

Costa Rica - PURA VIDA





Costa Rica begrüßt mich mit herrlichen Sandstränden an der Karibikküste bei Manzanillo, das Wandern im Nationalpark erspare ich mir, Urwald habe ich schon genug gesehen und die Viechern die fliegen und grabbeln habe ich auch genug. Über Westfalia und Puerto Limon, durch riesige Bananenplantagen geht es ins Landesinnere, über Tarrialba zu den Monument Nacional Guayabo, geheimnisvolle Petroglyphen, 3000 Jahre alte Mauern und Wasserleitungen. Am 3432 m hohen Vulcan Irazu ist es wieder ziemlich kühl. In Cartago stoppe ich bei der Basilica de Nuestra zur Verehrung der La Negrita und in Orosi bei einer der wenigen noch erhalten Kirche aus der spanischen Zeit.

San Jose ist eine moderne sauber Stadt, in einem Outdoor Laden bekomme ich eine Ersatpumpe für meinen MSR Benzinkocher, was mich sehr freut. Die Nacht in den Wäldern am Poas Vulkan auf 2500 m Höhe ist sehr kalt, der noch aktive Vulkan leider in Nebel verhüllt, so geht es rasch weiter wieder an die Pazifik Küste bei Santa Cruz. Die Landschaft wechselt zwischen Urwald, Bananen und Kaffee Plantaschen oder hier wieder trockene Steppe. Die Strände rund um Playa del Coco sind kitschige Sürfparadiese.



































Mittwoch, 6. April 2016

Colon




Mit dem Taxi geht es nach Colon, beim Evergreenline Büro holen wir uns die Bill of Lading, lassen sie gegenüber im Zollcontainer mal abstempeln, dann geht es zum Hauptzoll 3 km zurück, beim nächsten Container Terminal, dort wird die Einfuhr mit mehrfachen Kopien bestätigt, es geht zurück zum Hafen Coco und nach weiteren Stunden fahre ich mit dem Auto aus dem Container, es ist alles noch drin und dran und eigentlich war es halb so aufwendig.

Herzlichen Dank an das Büro und an Sonia und Luis die es perfekt vorbereitet haben!

  Sonia García
Luis Ernesto La Rota R.

Manga, 4 avenida calle 29 # 25-69
Interior 04
Tel. +57(5) 6608960
Telefax. +57(5) 6609495
Mobil. +57 315-8622041
Cartagena-Colombia


Übrigens haben gleichzeitig 2 Franzosen nach Marseille verschifft, selber Preis 40“ Container 2200 $ 20“ 1500 $ 580 $ am Abholhafen. Nur nach Japan wäre es billiger, da kostet es derzeit gerade die Hälfte sagt Luis unverständlicher weise. Eigentlich sollte man 8 Tage vorher mit dem Papierkram beginnen, das Schiff ist am Freitag ausgelaufen, Adam hat erst am Montag in der selben Woche gebucht und es auch noch geschafft mitzufahren.

Ja am Abend wollte ich nicht mehr weit fahren und fand nördlich von Colon ein nettes Platzerl am Sandstrand. Am Dienstag geht es dann zurück nach Panama Stadt, über die Bridge of Amerika weiter, bei Chiriqui vor David finde ich wieder an einem kitschigen Sandstrand eine Schlafplatz. Die Entscheidung nochmals quer durch Panama zu fahren war gut, die Straße führt durch tolle Regenwälder und der Grenzübergang in Sixaola gehört mir alleine, nach einer Stunde bin ich in Costa Rica. Am Playa Cahuita sitze ich in der Reggea  Bar mit angeschlossenen Campingplatz, genieße die karibischen Klänge und das Rauschen der Wellen.











Sonntag, 3. April 2016

Panama




Panama Stadt erwartet mich wieder ein ganz andere Welt, die Skyline imposant modern. Das Altstadtviertel Casco Viejo hat seine persönlichen Flair noch nicht gefunden, schmutzig, verfallen, langsam wird renoviert, die wenigen Lokale sind überteuert und gesichtslos.

Der Panama Kanal präsentiert sich mit seinen 102 Jahren in alter Frische, 15 $ Eintritt ist auch stolz, muss halt der Neubau finanziert werden. Von netter Aussichtsplattform kann man den schleusenden Schiffen zuschauen, riesiger Schauraum für 10 Minuten Film und ein paar Bilder vom Bau, muss man halt gesehen haben. 

Morgen geht es dann nach Colon um das Auto aus den Hafen zu bekommen, und weiter Richtung Costa Rica. 














Samstag, 2. April 2016

Darien nixdastraße

Ergänzuing:
Von Panama nach Kolumbien gab es zu präkolumbischen Zeit eine wichtige Handelsstraße zwischen Inkas und Mayas, jetzt haben sich im Süden Panamas, in Darien unfreundliche Ureinwohner, die Embera und Woumaan zurückgezogen, es gibt nur wenige geführte Touren in das Gebiet. Mit 5760 km²ist die Provinz Darien eines der ursprünglichsten und reichhaltigsten Urwald Ökosystem unserer Erde, seit Millionen von Jahren fast unberührt.
Im Norden  Kolumbiens wird im Regenwald vor Guerillas Kämpfer und Drogen Schmugglern gewarnt, die gar nicht von Touristen gestört werden wollen.

Denke auch, dass der Hafen von Catagena bei einer Schnellstraße nach Panama, fehlen ja gerade 150 km, sehr schnell an Wichtigkeit verlieren würde, heute muss alles was Richtung Norden geht in Container verpackt und verschifft werden.

So stelle ich mir das vor, vielleicht gibt es eh eine super Straße, nur wir Touristen werden einfach verarscht!