Donnerstag, 24. Oktober 2013

Anatolien

Anatolien

Quer durch Anatolien, über 1000 km geht es nach Westen weiter. Steppenlandschaft wechselt sich  mit Gebirge und imposanten Tälern ab, die Straßen sind durchwegs sehr gut ausgebaut, auch der Verkehr hält sich in Grenzen. Nur das das Militär ist teilweise stark präsent. Die Kontrollen verlaufen problemlos, meist werden wir durchgewunken, andere  räumen aber den ganzen Kofferraum aus.

Der Stadtkern von Diyarbakir fasziniert uns sehr, Moscheen, Männer sitzen davor beim Tee und eine alte Caravanserei, lieblich hergerichtet, gemütlich zum Teetrinken …









Auch Kayseri begeistert mit seinem türkischen Bazar und mit einer netten Altstadt.











Dienstag, 22. Oktober 2013

Ostanatolien



Durch enge Täler mit beeindruckenden Kraftwerksbauten und hohen Pässen mit Schneesturm und Eis kommen wir nach Ani, die alte Armenische Hauptstadt hatte mal über 100000 Einwohnern und mehr als 1000 Kirchen, es stehen aber nur noch 3 davon und die nur teilweise. Rund um den beeindruckenden Vulkankegel des Ararat fahren wir weiter zum Kloster ( oder Lustschloss?) in Ishak Passa. Die mystischen Ruinen, auf die ich mich schon gefreut habe, gibt es nicht mehr, die Gebäude wurden toll restauriert und komplett überdacht.

Entlang des Van Sees geht es weiter nach Westen. Einen Bootsausflug zur Klosterinsel Ahtamar bietet eine nette Abwechslung. Je nach Höhenlage bewegt sich das Thermometer auch wieder bis auf 20 Grad.






















Georgien

Wieder zurück in Georgien, machen wir einen stopp bei der cave town in Varzia, und fahren weiter über Akhaltsikhe, wo die alte Festung als Museum nachgebaut wurde, nach Kutaisi. Kutaisi die 2. größte Stadt in Georgien ist ab heuer Sitz des Parlament, hat sich einen eigenen Dorf Charakter erhalten, ein gemütliches kleine Städtchen. Inzwischen hat es tagsüber bis 33 Grad, Nachttemperatur gestern auf 2400 m Höhe war –6 Grad, so fahren wir weiter Richtung schwarzen Meer.  Kaum hat es über 12 Grad sind auch schon die Gelsen lästig!

Nach einer schwülen und windigen Nacht kam der Wettersturz (zu erwarten), so haben wir am schwarzen Meer nur noch Regen. Auch Bartumi eine kleine sehr saubere Stadt  präsentiert sich nass. Wir fahren weiter in die Türkei, der erste Pass in Ost Anatolien ist eisig mit Schneesturm.













Donnerstag, 17. Oktober 2013

Armenien

Armenien, der Grenzübertritt verlauft einmal mehr problemlos. Wir starten eine Klostermarathon im Nordosten, Klosteranlage Akhtala, mitten in einem Kupferbergbaugebiet, Monastery Hagnaht und Sanahin die über die Wichtigkeit seit Jahrhunderten streiten, besichtigen den in Renovierung befindlichen Dom von Odzun, fahren wunderschöne Offroadwegerln zu den Ruinen von Hnevank und finden am Ufer des Sevan Lake ein wunderschönes Schlafplatzerl in einer sternenklaren frostigen Nacht.
Über den Selin Pass, wo eine alte Canravanserai zu besichtigen ist kommen wir in den Süden. Am Weg zur Klosteranlage Tsakatskar auf 2400 m Höhe wird die Untersetzung vom Toyota recht gefordert. Gigantische Steppen - Hügellandschaft begleitet uns Richtung Westen, in die Tiefeneben von Yerevan, westlich  erhebt sich der gigantische Vulkankegel des Ararat. Natürlich dürfen wir den Tempel des Sonnengottes in Garni und die Höhlenklosteranlage in Geghard nicht versäumen.