Montag, 13. Juni 2016

Alaska HWY

In Hazelton stoppe ich in der Altstadt, die ehemalige Endstadion des Raddampfer am Skeen River, bei Kiwanga stehen angeblich die ältesten und höchsten Totem Poles. Über Stewarts komme ich in Hyder schon ins Südzipfel von  Alaska. Kletscher reichen fast bis zur Straße. Wunderschön sind die viele Campplätze versteckt mitten im Wald, oft an Seen gelegen, immer mit Feuerstelle und mit vorbereiteten Brennholz. Die Bären zeigen sich auch immer öfter entlang der Straße, glaube heute Nacht hat einer beim Auto angeklopft, ware aber zu müde zum Schauen.  Die Temperaturen halten sich noch im ertäglichen, tagsüber bis 20 Grad, ja gefällt mir sehr gut!  

Bei Watson Lake komme ich auf den Alaska Hwy und bin von dem Schilderwald beeindruckt. In Whithourse werden dann die neue Achsen eingebaut, die Gummimanschetten sind gebrochen und die Lager hört man schon - angeblich, um nicht Zeit zu verlieren habe ich es mir 1000 km weiter in die nächste Werkstätte senden lassen,  Wäsche wird gewaschen und die Vorräte aufgefüllt.























Mittwoch, 8. Juni 2016

Canada - Britsh Columbia

Canada - Britsh Columbia
Mit der Grenze zu Canada habe ich meine letzte große neue Grenze überschritten, war ganz einfach und Canada präsentiert sich vom ersten Moment canadisch, anders und gefällt mir sehr. Nach einer kurzen Runde durch Vancouver geht es weiter auf der 99 nach Whistler, es ist in dem ehemaligen Olympia Zentrum viel los, vor Lillooen finde ich einen einsamen Forest Campground am Fluss.
Bei Kelly Lake treffe ich wieder mal einen Bären mit 2 Jungen, sind aber schnell im Unterholz  verschwunden, weiter geht es durch 100 Mile House und 150 Mile House, alte Versorgungsstationen der Goldwäscher,  nach Bakersville. Heute ist es ein Freilichtmuseum einer Stadt des Goldrausches - High noon lässt grüßen, sehr hübsch!

Bevor es aber in die nördliche Einsamkeit geht bekommt der Toyota in Prince George Town noch frische Öle und Filter und wird nach jetzt immerhin schon 50 000km wieder einmal durchgecheckt. Ich genieße den Tag Pause.













Montag, 6. Juni 2016

Washington


Die Rd 101 durch Oregons bietet noch wunderbare Küstenabschnitte, bevor ich über den Columbia River nach Washington komme. Riesige Holzumschlagplätze befinden sich in seiner Mündung in den Pazifik. Die Runde um den erst 1980 ausgebrochen Vulkan Mt St Helen scheitert 1x am Schnee, die andere Straße ist weggespült, so fahre ich 80 mi wieder zurück und such mir in Seattle einen Campground.


Saettle hat ein paar sehr steile Straßen, bisserl Stau und einen hohen Turm, die Altstadt in Ziegel rot gehalten, ist aufgeräumt und hat keinen Parkplatz für mich. Nach einen Ausflug auf die San Juan Islands, nach Anacortes zieht es mich nochmals in die Berge, am Marbl Creek, ein einsamer Campground am Fluss in den Cascaden National Park mache ich einen Tag Pause, morgen geht es weiter nach Canada!

Ja, und da hatte ich jetzt auch wieder mal Zeit die Tracks in der Karte darzustellen, leider ohne Internet, so halt in der BaseCamp Karte, bissrl was sieht man auch, wo ich war.














Freitag, 3. Juni 2016

Nevada - Oregon

Am Rande des Salt Lake finde ich wieder ein malerisches Nachtplatzerl mitten zwischen den Felsen, dann geht es über die loneliest Road, die Route 50 über Austin nach Virginia City, einer alten Silberminenstadt. Durch den Lassen Vulkanic NP, den Trinity Natianl Forest und den Red Forest NP mit seinen gigantischen Pinien komme ich zum Pazifik und es ist wieder schön warm aber windig.

Über Ferndale und Eureka geht es entlang der Küste nach Oregon. Wieder faszinieren die riesigen Reedwoods, man kann nicht nur durch Bäume durchfahren, ich finde auch einen günstigen Campground und schlafe zwischen den uralten Riesen.

Die Küste nach Oregon bietet dann wunderschöne verschiedene Eindrücke, mal dichten Nebel, dann wieder endlose Sandstrände, der Dünengürtel ist dann auch teilweise für Offroader freigegeben, unzählige Mopets, Quads, Buggys und 4WD ziehen dort lärmend ihre Runden, bei der Suche nach einen hübschen Campground grabe mich einmal fast im Sand ein und lasse das Sandspielen sein. Seehund Kolonien machen richtig Lärm und dann wieder Urwald oder Steilküste mit imposanten vorgelagerten Felskulissen. Ich komme gut weiter, in der Nacht wird es schon recht frisch. Badewetter ist auch tagsüber nicht, mehr Pullover an - Pullover aus Spiel.