Sonntag, 6. März 2016

Columbia




Mit frisch gewaschener Wäsche und vielen Informationen von Charly, Rosi, Christian, Rene und Barbara geht es weiter nach Norden, Gruta de la Paz ,eine Grotte, Wallfahrtskirche und Schlucht zum Baden, ist am Samstag gut besucht und ich bin ja nicht zum Wandern da, so fahre ich nach einem Foto bald weiter. Umso beeindruckender ist der Friedhof in Tulcan, gestaltet von Joseg Maria Azael Franco Guerrero, sehenswert. Vielleicht eine Aufgabe für Rudi in seiner Pension den Gemeindefriedhof etwas aufzupeppen!

Der Grenzübertritt ist problemlos und rasch erledigt, die Beamten sehr freundlich! Erster stopp in Columbia Santuario de Las Lajas, tolle Wallfahrtskirche in einer Schlucht…(siehe oben). Entlang der Panamerika bis Pasto ist so viel Verkehr, dass ich die Lagune La Coche erst im Finsteren erreiche. Schlafe zwischen den Wochenendhäusern und der Blick am Morgen ist durch dicken Nebel getrübt. Am Weg nach Mocoa erlebe ich doch noch Felder mit Frailejones, lustige Kakteen die auf jeden Reiseführer abgebildet sind und angeblich nur im Res. Ecolog. Cotacachi Gayapas vorkommen, das ich aber ausgelassen habe. Die Trampolin de la Muerta, eine steile, enge, entlang der Schluchten in den Fels gesprengte Straße, 100 km fast 6 Stunden wird ihren Ruf gerecht. Viel LKW Verkehr, viel abgerutschte Straßenstücke, gigantisch zu fahren, beeindruckend die Vegetation. In Mocoa bin ich wieder auf 600 müN und es ist schwül und heiß, dazu kommen hunderte Mopedfahrer die rechts und links überholen oder nebeneinander dahinschleichen, ohne Sturzhelm und mit Kleinkindern oft bis zu 5 Personen am Roller. Dennoch fasziniert der Urwald, Bäume, Sträucher Moose tief grün. 

















Donnerstag, 3. März 2016

Equador der Norden



Von Quito geht es zum Museum Mitad del Mundo, ein Rummelplatz um die Äquator Linie, leider haben sich seinerzeit die Gelehrten vertan und ist das Monument 280 m daneben, dafür ist es ein rechter Nepp. Der Pululahu Crater ist beeindruckend seit Jahrhunderten fruchtbarer Ackerboden, leider verstecken sich die Berge in Wolken. Natürlich stoppe ich auch auf der echten Äquatorlinie wo schon von den Inkas, Zeit und Planetenforschung betrieben wurden. Für alle die es noch nicht wussten, der Äquator ist gar nicht so leicht zu finden, ein dicker Strich geht nicht um den Bauch der Erde, nicht am Land und im Wasser wäre das ja auch nicht so einfach. Von den Cochasqui Pyramiden lassen ich mich von der Empfehlung des Wärters verleiten und fahre den direkten Weg zur Lagune de Moyanda, was gut 2 Stunden 1. - 2. Gang grabbeln und rutschen in Untersetzung bedeuteten. Dafür verbrachte ich die Nacht an der Lagune auf ca. 3800m in einsamer Stille, sicher einer der romantischsten Schlafplätze der Reise, am Abend noch mit herrlichen Sternenhimmel, das Kreuz des Süden und den Nordstern am Himmel. Leider regnet es in der Nacht, die restliche Straße ist umso rutschiger und schwierig zu fahren und die Sicht auf die Vulkane und Lagunen dementsprechend beschränkt. Quirliges Leben empfängt mich in Otovalo und Ibarra wo ich am Campingplatz „Sommerwind“ Pause mache.




















Dienstag, 1. März 2016

Ruta des Volcanes



Der Tungurahua zeigt sich am Abend auch feuerspeiend, aufsteigende rote Wolke und hinabrinnende glühende Lava, gigantisch, leider ein Bild davon schaffe ich nicht. Der Vulkan Crater Lago Quilotoa versinkt im dichten Nebel, nicht einmal am Mirador davor ist er zu erkennen, die Runde um den Yanaurcu ist zwar eine schlechte Straße aber ein wunderbar Einblick ins Hinterland, sehr nett. Im Cotopaxi National Park darf man am Abend leider nicht einfahren, da auch dieser Vulkan derzeit aktiv ist, um so freundlicher sind die Parkwächter am Parkplatz beim Eingang, wo man selbstverständlich campen darf, es steht sogar ein sauberes WC zur Verfügung. Der Blick zum Cotopaxi ist durch Wolken verhangen, das bleibt auch die nächsten Tage so, ich drehe eine Runde durch den Nationalpark und fahre über die gepflasterte, sehr steile humboldtsche Panamerican nach Quito. Bei Gerd im Hostal Zentrum steht man herrlich mitten in der Stadt mit wifi und warmen Duschen, ideal für die Stadtbesichtigung der ecuadorischen Hauptstadt. Natürlich bummelt man durch die sehr spanische Stadt, sauber und nett.