Montag, 16. Mai 2016

Baja California der Norden


Auch der Norden der Baja California bietet grandiose Landschaft und wunderschöne Strände und Buchten. Die Orte sind beschaulich klein, komme durch Mulege oderdie alte Bergwerksstadt Santa Rosalia mit  einer Stahl Kirche von Eifel gebaut, die Landschaft ist unendlich weit und so wie man sich  Mexiko vorstellt. Wenn man die  Hautstraße verlässt sind die  Strasserln auch vom feinsten, Auch die Untersetzung  kommt immer wieder zum Einsatz. Hat mir sehr gefallen.

Den Abschluss genieße  ich noch  einen Strand bei San Filipe, ein Canyon mit weißen Sand und PPalme, unzählige Pelikane und zum Frühstück besuchen mich einige Wale, fast kitschig.
Das Ausklarieren vom Auto in Mexiko war ein bisserl kompliziert, habe ich auch geschafft, die   Einreise  in die  USA dafür ganz stresslos. Auf in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten!

















Freitag, 13. Mai 2016

Baja California

Über Guadalajara und Tequila komme  ich  nach Mazetlan wo  ich nach La Paz auf der Baja California,  übersetze vorher genieße ich ich am Pazifik nochmals klares Wasser und feinen Sand bei San  Blas.
Die Fähre übersetzt  in der Nacht, es gibt aber keine Kabinen, das Schlafen im Auto ist recht ungemütlich, weil  die LKWs die Kühlaggregate laufen lassen.

Die Halbinsel ist wieder eine ganz andere Landschaft, man fährt durch Steppen mit Kakteen so wie man sich Mexico vorstellt, die Strände sind herrlicher Sand, tiefblaues Wasser. Ja und das ganze ist schon sehr US Amerikanisch!SAn Jose del Cabo und Cabo San Lucas gleicht Caorle und Jesalo... so geht es schnell weiter 20 km habe ich wieder eine einsamen Strand führ mich, nur der Campingplatz hat warme Duschen, Strom und Kabelfernsehen Anschluss. Auch wird es am Aben schon kühler, ich krame einen Pullover heraus. Der Weg durch die Berge nach Mission San Javier begeistert wieder, es ist einfach herrlich. 





















Donnerstag, 12. Mai 2016

Das Auto- Toyota Landcruiser J120

Gestern,  vor dem Verschiffen in Matzalan musste das Auto auf die Waage, 2560kg voll beladene bin ich zufrieden, und möchte diesen Artikel all denen widmen, die glauben den Defender auf 3,5t oder mehr zu typisieren um zu reisen!
Bei 1950 kg Eigengewicht und 2,8 to höchst Zulässigen sind gerade 600 kg Zuladung sportlich!
vollgetankt 200l Diesel und 60 l Wasser! Proviant frisch gebunkert und dem ganzen siehe unten.
Aber vom Anfang an: das Buschtaxi, Toyota HZJ 78 wollte ich immer haben, war mir zu teuer - Anschaffung und Verbrauch, die engischen Aluautos, hatte ich auch schon,  liebe ich und sind auch viel cooler,  aber dauernd kaputt,  so wurde es der Prado, Bj 2003 dzt 250tkm,  120 kW, moderater  Verbrauch, bequeme Sitze, Klimaanlage und Tempomat machen das Reisen angenehm. Der größte Vorteil ist aber, dass dieses Auto in vielen Ländern stark verbreitet ist und Service sowie Ersatzteile schnell zur Verfügung stehen.
Offroad Hesch hat es noch bisserl offroadiger gemacht, TJM Fahrwerk bissler höher, 17 Zoll Räder und Schnorchel, Winch, Rockslider und eben 120 l Diesel Zusatztank. Innen ist eine große Liegefläche 140/200, oder Eckbank mit Tisch für die kalten  Tage, hat sich auch in der Hitze bewährt. Ein abgesenkter Sitz, Fahrersitz wird nach vorne geschoben und geneigt so kann man sich bequem anlehnen und ich kann aufrecht sitzen, ein Eiskasten, 60l Wassertank mit elektrischer Pumpe, viel Stauraum unter der Liegefläche, Netze für Kleinzeug und Kleidung, Feuerlöscher, 4  Schneeketten, Umlenkrolle für die Winsch, Schekeln ua. In den Kisten hinten sind Getränke, Proviant und Küche, an der Hecktüre eine Arbeitsfläche, ich kochen aus Prinzip mit Benzin, ist immer leicht zu bekommen, billig und leistungsstark, zur Reserve habe ich aber einen kleinen Gaskocher mit Reservekatusche mit. Überhaupt kann alles mal kaputt gehen und da ist Ersatz unterwegs wichtig. 

Die hintere Stoßstange wurde mit einem Formrohr unterfüttert, dass sie beim Aufsitzen nicht immer davonfliegt, vorne habe ich das noch nicht gemacht, so fehlt jetzt auch ein Teil.
Am Dach ein 2. Reservereifen, 2 Stahlsandblech,  2 GFK Sandbleche, Heavy Jack mit großer Unterlegplatte, und  eine  Kiste mit dem üblichen Camping und Offraod Dingen:
Tisch Sessel, (immer auch einen in Reserve weil davon habe ich großen Verschleiß), Grillrost, Sandschaufel, Klappspaten, großes und kleines Vordach mit Gestänge, 2 Sägen, Krampen, schwerer Hammer zum Felgen ausklopfen,  Wathose und Gummistiefeln, übliches Werkzeug, Kompressor, 20,10,2 m Gurt, Diverse Verschleiß und Ersatzteile fürs Auto, insbesonders Filter, Öle und Bremsflüssigkeit ...
Viele habe ich schon gebraucht, Gewand habe ich zu viel mit. Bis jetzt, und ich bin bald 6 Monate unterwegs, es fehlt nichts Wichtiges, einzig Solar Paneele würde ich montieren, dass das Bier an einem Pausetag auch kalt bleibt.










Sonntag, 8. Mai 2016

Mexico der Norden

Auf der Umfahrung von Mexico  City habe ich einige Diskusionen, bedarf es viele unschuldige nichtswissenede Gesichtsausdrücke, denn mit Endziffer 5 am Kennzeichen darf man am Samstag nicht fahren, aber die Polizei ist freundlich und gnädig, und lässt mich ungestraft weiterfahren, nach San Miguel de Allende . Der RV Park ist nahe dem Centrum, so genieße ich seit langem einen Abend im Stadttrubel. Es ist nicht nur eine sehr liebliche Altstadt, ganz im spanischen Kolonialstil, Hochzeitstrubel vor den Kirchen und Folklorefest am Hauptplatz.
 
Die alte Silberminenstadt Guanajuato ist durch alte Bergwerke ausgeholt, nun lauft der Verkehr da durch,  eng, dunkel kurvig und viele unterirdische Abzweigungen, aber ganz toll. Die Altstadt betrachte ich aber sonst nur vom Mirador beim Pipila Denkmal.