Montag, 18. Juli 2016

Quebec

In Ottawa tue ich mir wieder mal den Stadtverkehr an, ich staue 2 Stunde und stehe dann auf einen sehr teuren Parkplatz der hoch genug für mein Auto ist. Die Strecke entlang des Sant Lawrenc Stroms ist langweilig und verhüttelt. Es regnet auch immer wieder, macht keinen Spaß. Erst nach Quebec Stadt wird es wieder lieblicher, bei Tadoussac freue ich mich über Weißwale die Rücken und Flosse zeigen.











Freitag, 15. Juli 2016

Niagara - Toronto

In Kitchener besuche ich noch einen Bauernmarkt (Mennoniten), und bekomme endlich wieder mal eine ordentliche Wurscht. Die Niagara Falls beindrucken, 12 Mio Besucher jährlich und dennoch kein Chaos, auch die Wassermengen sind natürlich beachtlich, die ganze Anlage sehr hübsch hergerichtet. Toronto fahre ich wieder nur durch, Parkplatzsuche mit Überhöhe habe ich keine Lust, man müßte sich auch ein Zimmer nehmen um in Ruhe durch die Stadt zu bummeln. CN Tower lange das höchste Gebäde der Welt und die Modernen Glaspaläste kombiniert mit Häusern aus dem 19. Jhd. Aber für einen richtigen Stadtbummel fehlt mir die Zeit und Lust. Sehr interessant wieder ein Nachbau der Missionsstädte der Jesuiten aus dem 19.Jhd bei Midland, Sta Marie among the Hurons, der Versuch die Indianer zu bekehren, ist leider nach 10 Jahren wieder aufgegeben worden. Der Algoquin Upland NP ist wieder eine wunderbare Wald und Seenlandschaft, ein Paradies für Paddler und Wanderer, lasse ich beides jetzt aber aus.



















Dienstag, 12. Juli 2016

Ontario

Von Winnepeg geht es weiter nach Ontario, der Lake of the Woods hat angeblich mit 14000 Inseln die Meisten weltweit, hübsch bewaldet erinnert es ein bisserl an Finnland. Mt Ford William besuche ich eine rekonstruierte Aussenstelle der Nordwest Company, wunderschön dargestellt inklusiv Handwerker die den Besucher ins Jahr 1816 zurückversetzen. Am Lake Superieur ist jetzt endgültig Sauwetter gemisch mit Moskitos.

Bald ist es aber wieder sonnig und warm, die Gelsen bleiben, und ich stoppe bei Winnie the Pooh in White River, ursprünglich ein Bär der in den Krieg nach Europa als Maskotchen mitgezog und im Londoner Zoo gelandet ist. Vor Sault St Marie treffe ich Amishe oder Mennoniten, streng gläubige Wiedertäufer, die auf jeglichen Fortschritt verzichten und am Alten festhalten.
Manitoulin Island im Lake Huron ist eine liebliche Ferieninsel, ladet auch zum Baden ein. Auf der Ontario PenInsola komme ich durch sehr schöne Orte, mit hübschen alten Backsteinbauten und sehr tollen, herausgeputzten Häusern, die Vorgärten liebevoll mit Blumen verziert, das Gras englisch gemäht,  auch die Gehöfte sind sehr ordentlich, teilweise sicher auch von Amish und Mennoniten.