Ich habe es geschafft, bin am nördlichsten befahrbaren Punkt von Alaska, in Deadhorse! Es ist eine ganz hässliche Industrie - Containerstadt und irgendwann darf man halt nicht mehr weiter fahren weil Industriegelände. 1968 hat man hier Öl gefunden und seitdem sprudelt dieses. Der Dalton Hwy ist teilweise nicht aspaltiert und eine dementsprechende Rutsch und Schlammpiste beim heutigen Regen. Die Trasse ist auf Permafrostboden aufgeschüttet und bewegt sich in alle Richtungen - lustige Hochschaubahn. Dennoch ich habe es geschafft, Amerika von ganz unten ganz hinauf zu fahren!
Als Draufgabe treffe ich auf den letzten Meilen zum Polarmeer, entlang vereisten Flüssen noch einige böse schauende Tiere, sind vielleicht ein bisserl Fotoscheu!
Leider habe ich am Weg zurück recht schlechtes Wetter, Regen und 3 Grad, was die Landschaft noch mystischer macht, die Piste mutiert zur Rutschpartie und ich genieße mein Auto, beim Fahren und Schlafen ist es super und bin heil froh nicht mit dem Fahrrad oder Motorrad und Zelt unterwegs zu sein. Den Schlafplatz muss man möglichst exponiert und windig wählen, nur so sind die Gelsen erträglich, an den geschützten, netten Platzerln ist es fürchterlich! Damit ist mein großes Ziel der panamerikan mal erreicht, nun bin ich am Heimweg. In Fairbanks gönne ich mir wieder einmal einen Richtigen Campingplatz mit Duschen und Waschmaschine, das Internet ist schlecht aber einen Dampfstrahler gibt es fürs Auto. Weiter geht es zum Denali NP und Richtung Anghorage.

















































