Samstag, 12. Dezember 2015

Panamericana Tour 2015/2016

Der Abreisetermin rückt näher, die letzten todo Listen werden abgearbeitet...

Als kleinen Vorgeschmack finde ich diese Seite sehr toll,

http://www.panamericanatour.de/de/panam/reiseberichte/panam-2015-2016/woche_05.html

meine Freunde von Seabridge habe ein Monat Vorsprung, eigentlich muss ich da nicht mehr viel planen, einfach denen nachfahren!


Panamericana

Dienstag, 17. November 2015

es schwimmt


Gerade bekomme ich die Bestätigung, dass das Auto schwimmt, heute liegt die Grande Francia in Antwerpen!





"wir haben eben von der Reederei die Bestätigung erhalten, dass Ihr Camper verladen wurde und nun auf dem Weg nach Südamerika ist.

Laut aktuellem Fahrplan soll die Grande Francia nun am 17. Dez. in Montevideo anlegen.

Sie können dieses unter http://www.marinetraffic.com/en/ais/details/ships/shipid:274981/imo:9246592/mmsi:247078800/vessel:GRANDE%20FRANCIA verfolgen. Fahrplanverschiebungen sind nicht selten."



















weiter zuschaun beim Schippern kann man unter: http://www.marinetraffic.com/ais/home/fm:5204

Mittwoch, 11. November 2015

Reisevirus



Nach langem schweren Leiden bin ich dem Reisevirus endgültig wieder einmal erlegen und habe etwas dagegen machen müssen. Ein grauer kalter Novembertag, Nebel - Nieselregen es ist endlich soweit bei km  Stand 216886 gehe ich wieder auf Reise!

Vorerst darf mal der Toyota über den Atlantik schippern. Ausgestattet mit neuen Reifen, alle Öle sind neu und auch die vorderen Achsquerlenker wurden noch ausgetauscht. Camping und Offroad Equipment ist ins Auto gestopft, auch eine neue Dachkiste und 2. Reservereifen sind ins Auto geschlichtet, machen wir uns wieder auf Tour - Panamarican!

Erste Etappe 1100 km nach Hamburg   Terminal O´Swaldikai! Die Vorbereitung der Verschiffung durch Seabridge https://www.seabridge-tours.de/ war perfekt, nach weniger als einer Stunde ist das Auto abgegeben.

Ich fahre mit dem Zug wieder nachhause - vorerst, am 17.12.2015 übernehme ich dann das Auto in Montevideo.

PS: Triebwagenschaden im ICE 789, ich stehe ewig auf offener Strecke, irgendwo mitten in Germany, bis der Zug abgeschleppt wird, das geht beim ÖAMTC schneller!




Mittwoch, 20. November 2013

immer das gleiche Problem mit meiner Liebe

alte Liebe rostet nicht... aber es ist immer das gleiche,
Juli 1985: Motorschaden in Belgrad am Weg nach Griechenland

Samstag, 16. November 2013

Rückblick - Kaukasus - Anatolien - Kappadokien - Karpaten - Siebenbürgen

Wieder zu Hause!
Am Samstag vor 2 Wochen war meine einzigartige Reise vorbei, ich bin wieder gut zu Hause angekommen!
Es war einfach unglaublich toll, dass ich die Möglichkeit für diese Expedition hatte. Auch die letzte Etappe von der Türkei, durch Bulgarien und Rumänien war wunderschön. Das sonnige Herbstwetter mit kalten nebeligen Nächten hat zur gigantischen Stimmung des Reiseendes ebenfalls seinen Beitrag geleistet…. 33 000 km, 17 Länder, 26 Landesgrenzen
Für mich ist es noch nicht ganz realisierbar, was ich da in den 4 Monaten alles erlebt habe, wenn ich mir die Bilder ansehe, ist manches schon wieder so weit weg…

Rückblick Teil 2:
 
Wien 3.10.2013, noch habe ich ein Monat Zeit, mache in einer Woche den Toyota reisefertig und breche Richtung Baku auf. Ungarn – Serbien – Bulgarien, ein kurzer Stopp im Kloster in Rila, wunderschön. Türkei: Die Straßen sind gut ausgebaut, der Verkehr hält sich in Grenzen, bis Istanbul fahre ich zügig durch. Istanbul ist Touristenmetropole, dennoch sind die Wartezeiten bei Blauer Moschee, Hagia Sophia oder Topkapi verträglich. Entlang der Schwarzmeerküste geht es gegen Osten. Doch beim Höhlenkloster von Sumela oder in Amasya muss ich halten. Im Süden Georgiens sind die ersten Pässe verschneit, aber ein wunderbarer goldener Herbst hat begonnen. Besichtige das Kloster in Sapara oder die Höhlenstädte bei Vardzia. Bei klarem, tiefblauem Himmel fahre ich durch den Kaukasus bis zur russischen Grenze.


















 Durch den Norden Georgiens und Azerbaijan komme ich am 10.10.2013 nach Baku, einer außergewöhnlichen Stadt.

Gemeinsam mit Inge besichtige ich Baku, die Felszeichnungen und Schlammvulkane bei Qobustan, bevor wir eine Kloster- und Kirchentour durch Armenien starten. Auch Tiflis oder Yrivan haben ihren besonderen Reiz und haben uns sehr gut gefallen.  Über Georgien geht es weiter nach Anatolien, eine ganz fantastische Landschaft. Ani, Ishak Pasa und der Vansee sind Pflichtübungen, ganz toll. Typische anatolische Städte mit Karawansereien, Basar und Moscheen wie Kaysier , Diarbakir oder Bitlis verdienen auch einen Stopp.
Abschließender Höhepunkt der Türkei ist natürlich Kappadokien, wir bummeln durch die Tuff-Höhlen, schlafen in einem Höhlenhotel und leisten uns einen unvergesslichen Ballonflug in die Morgensonne.



































In Ankara verlässt mich Inge wieder und über den Bosporus und Edirne geht es zurück nach Europa und Bulgarien.
Besichtige in Kazanlak die 4000 Jahr alten Thrakergräber, und wunderschöne Klosteranlagen, bewundere den Palst des Volkes in Bukarest, das Draculaschloss in Bran. Über die Walachei und die Südkarpaten führt mich der Weg nach Siebenbürgen. Sibiu - Alba Julia - Cluj – Napoca -  Oradea schließen meine Reise durch eine kalte, nebelig Herbstlandschaft ab.





























Diese Woche  habe ich wehmütig Abschied vom VW Bus genommen, er ist verkauft. Wenn er funktionierte, war er super. Durch das verregnete Russland hat er viel Wohnkomfort geboten. Auch im Geländeeinsatz in der Mongolei hat er Erstaunliches geleistet. Problem ist eben, dass Ersatzteile nicht so einfach lieferbar sind und auch der Sicherheitsaspekt auf der Straße ist ein großer Nachteil. Leider kam ich in Russland zweimal bei bösen Überholunfällen – Frontalzusammenstößen vorbei. Dennoch war er einfach ein Teil der Reise und mir fiel der Abschied sehr schwer.