Freitag, 13. Oktober 2023

Türkei Teil 2

 

Nach einem Tag Pause am Schwarzen Meer, geht es nochmal auf Schotter hinauf, durch den verblassenden russischen Kurort Sairme klettern wir auf den Zekari Pass, gerade 2200 m hoch, aber eiskalt, Sturm und Schneeregen. Über Akhaltsike reisen wir wieder in der Türkei ein. Vorbei an der Ruine von Seytan Kalesi und durch Kars nach Ani, armenische Hauptstadt des 12Jhh mit seinen bizarren Kirchen Ruinen. Am Vansee genießen wir noch ein paar entspannte Tage, es ist wieder wärmer. Den letzten Abend in er Türkei verbringen wir noch bei Ishak Pasa, faszinierende Burg aus dem 17. Jhh, mit herrlichen Blick über die ostanatolische Tiefebene. Iran wir kommen

















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Freitag, 6. Oktober 2023

Svanetien

Svanetien

Um 8.00 früh ist die Armenisch - Georgische Grenze in 10 Minuten erledigt, wir fahren über den Tskhratskaro Pass (2471 M) und den Schiort Bakuriani, wo wir bei der 1902 von Eifel gebauten, vom Zaren in Auftrag gegeben Eisenbahnbrücke für Züge mit Spurweite 90 cm stoppen.

Zügig schaffen wir noch die Strecke bis zum Monastery Gelati östlich von Kutaisi. Weiter geht es wieder hoch in den Kaukasus, nach Svanetien. Ushguli und Mestia sind die Hauptorte mit den typischen Türmen. 

Der Wettergott meint es wieder mal sehr gut mit uns, trotz angesagten Regen genießen wir gewaltige, sonnig Sicht auf die schon schneebedeckten Berge und Gletscher sowie die in allen Farben schimmernden Bäumen. Diese Herbstfarben machen die Landschaft zu einem besonderen Erlebnis, das wiegt Morgenfrost fast auf.Jetzt machen wir mal am Schwarzen Meer Pause, ganz tapfere sind sogar noch im Wasser.


















Ararat


Wir warten die zwei Regentage ab, nehmen uns ein gemütliches Hostel mit warmer Dusche und waschen Wäsche. Am nächsten Morgen steht er da, der Ararat in seiner vollen Größe, bei strahlend blauem Himmel, vom Kloster Khor Virap bietet sich ein fast kitschiges Bild. Vorher  besichtigen wir das faszinierend Höhlenkloster Geghard und den Sonnentempel Garni.

Wir stoppen noch beim Tempel von Zwarnot, vor dem Monumente für die armenischen Schrift genießen wir noch unseren nachmittags Cafe bevor wir Armenien wieder verlassen.

Mittwoch, 4. Oktober 2023

Armenien

 Wir stoppen noch bei der Burg von Anamur und den Kirchen von  Mitskheta, bevor wir in Armenien einreisen. Die Grenze geht zügig, Versicherung fürs Auto und Sim-Karte bekommt man einfach an der Grenze. Über die Klosterstraße und die Schlucht des Debed geht es Richtung Sevan lich. Besichtigen natürlich die wichtigsten Klöster, Akhtala, Haghpat und Odzum. Entlang des Sevan Lich ist das Kloster und die Kreuzsteine von Norate sehenswert. Über den 2419 m hohen Vayots Dz0r l-tsk, vorbei an 800 Jahren alten Karawansereien geht es weiter Richtung Süden..

 

Leider hat auch der Toyota seine Bedürfnisse, so hat er nach schlechtem Diesel in der Türkei hustend nach einem neuen Dieselfilter verlangt. Gestern war ihm der Reservereifen an der Hecktür plötzlich zu schwer, die Tür schließt nicht mehr richtig, der einsetzende Starkregen lauft oben ins Auto, Somit wird die Toyota Vertragswerkstätte in Yeriwan direkt angelaufen: „Scharniere verbogen und unbrauchbar“ neue 500 € und 3 Monate Lieferzeit. Nach kurzer Rücksprach mit Daniel, meiner Wiener Werkstätte, „Toyotascharniere verbiegen sich nicht“ stellt eine kleine Straßengarage mittels 4 Schrauben die Tür neu ein und sie fällt wieder butterweich ins Schloss. Nochmals DANKE Daniel!

 

Jetzt sitzen wir bei Regen und 7grad und warten auf die Sicht zum Ararat.