Samstag, 7. Mai 2016

Chipas - Veracruz - Mexico

Von Campeche geht  es weiter nach Palenque. Gigantische Mayatempeln liegen mitten im Urwald, es ist heiß und schwül. Faszinierend die Grabkammern in den Pyramiden und dass diese  auch zugänglich sind. Eine Erfrischung bietet ein Bad im Misol Ha  Wasserfall. Gigantisch der Sound  des Urwaldes, die  verschiedenen Vögel aber besonders der  durch Mark  und  Bein gehende Schrei des Brüllaffen.
Aus Sicherheitsgründen  lasse ich das restliche Chiapas  links liegen, obwohl San Christobbal sicher sehenswert wäre. Die Eintrittskarte zu den Ausgrabungen von La Venta beinhaltet auch den Zoo von Villahermosa, nicht uninteressant, auch die riesigen  Köpfe und Altäre sind mal  was anderes.
Am Weg nach Veracruz  übernachte ich wiedermal mitten im Dschungel, kreischende Papageien und brüllende Affen stören die Nachtruhe. Langsam wird es auch Zeit weiter zu kommen, es ist bedeckt und hat stark abgekühlt (nur noch 28 Gad), immer wieder regnet es lang und stark, die Regenzeit beginnt.
Nach einer Runde durch die historische Altstadt von Puebla klettere ich auf die Pyramiden von Teutihuacan. Es ist die größte präkolumbische Anlage in Mexico, jedoch weiß man nicht wer da genau was gemacht hat. die Azteken haben sie im 15 Jhd. bereits zerstört vorgefunden, die ältesten  Bauteile gehen auf das 3. Jhd. vor Christi zurück. Die Anlage ist gewaltig groß, auf 2200 m ist es aber gleich in der Frühe nicht ganz so heiß und überlaufen.
Hübsch ist auch die Altstadt von Queratero, eine der ältesten Städte  Mexikos und der Regierungssitz  des Habsburger Kaiser Maximilian.
Langsam geht es  weiter nach Baja  California, eine Halbinsel im Nordwesten von Mexiko größer als  der Stiefel Italiens.



























Donnerstag, 5. Mai 2016

Mexico - Yukatan - Campeche

Die Mayastadt in Lamanai ist am Besten mit dem Boot zu erreichen, eine Stunde durch Urwald und Mangroven. Krokodile, Schildkröten und verschiedensten Vögeln lassen sich sehen. Den Flair der Ruinen mitten im Urwald mit kreischenden Vögeln und Affen, wenigen Touristen weiß ich erst in Mexico so richtig zu schätzen. Bevor ich ausreise schlafe ich in Belize noch an einem einsamen Strand zwischen Mangroven.
Die Einreise nach Mexiko ist sehr easy, Wohnmobile dürfen 10 Jahre bleiben, da mein Toyota als Pkw typisiert ist, bekomme ich nur 180 Tage, reicht  vorerst auch. In Yukatan ereilt mich dann der Touristen Schock. 100erte schieben sich durch die  Ruinen von  Tulun, Strände wie Caorle, es ist schwer ein hübsches  Platzerl zu finden. So lasse ich Cancun aus und fahre gleich weiter nach Valladolid mit seinem lieblicher Hauptplatz, großer Kirche, quirligen Straßen,  Benediktiner Kloster und Festung. In Balancanche  steige ich eine der  vielen Grotten in Yukatan, diese war ein Maya Heiligtum, durch sie soll der Weg in die Unterwelt geführt haben. 
Chitzen Itza ist dann der toller Touristenjahrmarkt, wobei ich den Tempeln nicht die gewisse Faszination absprechen will. So schleppe ich mich trotz erdrückender Hitze vom El Castello zum El Caracol und  durch den Gran Juego de  Pelota.  In Izamal stoppe ich nicht nur wegen dem großen geschlossen Marktplatz, der Klosteranlage  und die bis in die Stadt reichenden Maya Pyramiden, natürlich muss ich auch beim bei Harald aus Osterreich in der Hacienda Santo Domingo schlafen, das ist nicht nur ein netter Campingplatz, man trifft Gleichgesinnte und  es ist auch ein idealer Platz  sein  Auto für einen Heimurlaub abzustellen. Einige europaische  Wohnmobile übersommern bei ihm. In Merida ist der Sonntagsmarkt ein sehenswerter Rummel, am Nachmittag bummel ich noch durch die Ruinen von Uxmal, muss man einfach gesehen haben. Die Ausgrabungen von Xlapak habe ich  in der Frühe wieder für mich alleine, sind teilweise noch im Urwald liegende Hügeln.
In Campeche fülle ich meine Proviant Vorräte  und lasse die bunte Piratenstadt auf mich wirken.