Sonntag, 7. Februar 2016

Titicaca See



20160206
Die Kirchen von Juli, das Steintor von Amarumuru oder die Grabtürme in Chucuito sind allemal einen Stop wert.
20160207
Sicher einer der Highlights der Reise ist der Titicaca See, liegt auf 3808 m H und ist berühmt durch seine schwimmenden Schilfinseln den Islas de los Uros. Die Bootsfahrt dorthin und auf die größere Insel Taquile ist auch sehr beindruckend. Habe auch Glück mit dem Wetter, es regnet erst beim Anlegen in Puno.

Puno ist Anfang Februar fest im Griff vom La Fiesta de la Candelaria, einem riesigen Carnevalfest, die Stadt ist im Ausnahmezustand, der Verkehr erliegt, km lange Tribünen sind entlang der Hauptstraßen aufgestellt. Naja nicht ganz mein´s, am Abend genieße ich bei einem Bier die vorbeiziehenden Musikgruppen, mehr geht es, glaube ich darum wer lauter ist, sowie die  Tänzer in ganz tollen Kostümen. Leider regnet es fürchterlich und ist es sau kalt. Aufgrund des Verkehrschaos und des schlechten Wetter lasse ich die Festhöhepunkte vielleicht doch aus.





















Tracks der Norden Chile - Bolivien




Dienstag, 2. Februar 2016

Bolivia



Arica
20160130
Über Iquique, der Salpetermine von Humberstone und den el Gigante de Atacama, ein 1300 Jahr altes Pokimon Manderl als Steinfigur auf einem Berg gelegt geht es weiter nach Arica, ein netter Badeort und der erste ordentliche Campingplatz in Chile, sauber, Dusche und wifi. Die Etappe Richtung bolivianischer Grenze teile ich trotz der nur 180 km auf mehrerer Etappen auf, Tambo Quemado liegt immerhin auf 4660m ü0. Vorbei an den lustigen Candelabra Kakteen, die auf rund 2500 mH im trockenen steinigen Hängen wachsen, einige kleine Orte wie Socoroma, Belen oder Parinacta mit lieblichen altiplano Kirchen. Durch den Parc Nationale Lauca und am Lake Changura mit unzähligen Flamingos weiter zur Bolivianischen Grenz. Dort beginnt das Debakel! Stau, so habe ich die Einreisemodalitäten nach eineinhalb Tagen geschafft, aber am Grenzbalken wird gestreikt, als dann noch Schüsse fallen, ich bin keine 100 m dahinter, angeblich auch Tote, fahre ich rasch zurück nach Chile, ja aber einreisen kann ich nicht da ich in Bolivien nicht ausgereist bin, lange Diskussionen! Versuche es an einem anderen Grenzübertritt wieder, nachdem ich lange erkläre warum ich in Bolivien einklariert bin aber doch aus Chile komme, erreiche ich auf sehr schlechter Piste La Paz! Das Straßenbild ändert sich schlageartig, wie eine andere Welt! Auch muss man sich mal an den Fahrstil in Bolivien, nach den vorsichtig fahrenden Chilenen, gewöhnen. Es gibt scheinbar keine Regeln,.



Leider gerate ich am Stadtrand von La Paz wieder in einen Tumult von Protestierenden, es reicht, Bolivien lasse ich aus, - am schnellsten Weg wieder zurück nach Chile, wollte mich am Campingplatz entspannen, leider hat der geschlossen, so verbringe ich 2 Tage am Strand von Arica.

20160206
Die Grenze nach Peru ist problemlos und über Tacna geht es wiedermal durch gigantisches Gebirge, vorbei an imposanten Vulkanen und Lagunen voll mit Flamingos, auf über 4600m hinauf Richtung Titicaca  See.